Keine Stimme den Nazis!
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Termine
Mittwoch, 14. Mai 2014
Europas Rechtspopulisten auf dem Vormarsch!
Vortrag und Diskussion
18 Uhr - Kulturhaus Lüdenscheid
Violetter Saal



Presse

Hintergrund

Links







Impressum

Bernd Benscheidt
Matthias Wagner
Martin Sander


Kontakt



Gemeinsamer Appell zum Wahlkampfabschluss

NPD bleibt ungehört!









Mit einer großartigen Aktion hat unsere Kampagne gemeinsam mit vielen anderen Menschen unter anderem vom Bündnis gegen Rechts und der Antifa sich lautstark gegen eine NPD-Wahlkampfkundgebung gestellt. Fast 200 Leute sorgten mit Trillerpfeifen, Tröten, Sirene und Sprechchören dafür, dass die Nazipropaganda ungehört blieb.
Weiterer Bericht und Bilder folgen noch. Hier schon mal ein kleiner Pressespiegel:

Presse zur Aktion gegen die NPD-Kundgebung am 06.05.2014
Erwiderung zum Kommentar im Boten vom 11.05.2014

Europas Rechtspopulisten auf dem Vormarsch

Vortrag und Diskussion mit Carsten Hübner

Bericht
Presse

Zu diesem Thema konnte die Kampagne "In Stadt, Land und Staat Kein Nazi in den Rat!" für eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung den freien Journalisten Carsten Hübner aus Berlin gewinnen. Er wird

am Mittwoch, den 14. Mai ab 18 Uhr
im Lüdenscheider Kulturhaus zu Gast sein
Die Veranstaltung findet im Violetten Saal statt

Umfragen zeigen, dass die extreme Rechte in vielen Ländern Europas auf dem Vormarsch ist. Auch in Deutschland konnte mit der "Alternative für Deutschland" eine rechtspopulistische Partei bei der Bundestagswahl 2013 einen Achtungserfolg erzielen.

Und kommunal versucht wieder die NPD ihre politischen "Inhalte" zu etablieren. Die Kampagne setzt nun, nach der erfolgreichen Aktion gegen eine NPD-Kundgebung am vergangenen Dienstag, mit dieser Veranstaltung auf die argumentative Gegenwehr gegen rechtsextremes Gedankengut. Diese Kombination aus Argumentation und Aktion, aus Aufklärung und Zivilcourage sehen die Initiatoren als Grundlage für die breite und erfolgreiche Zusammenarbeit, die auch dazu beigetragen hat, dass mit dem Ge-Denk-Zellen-Verein und dem Verein "Wir hier!" zwei weitere wichtige Lüdenscheider Initiativen sich angeschlossen haben.

Carsten Hübner wird einen Überblick über die Entwicklung und den Aufschwung rechtsextremer Parteien in Europa und deren Hintergründe und Ursachen geben. Außerdem wird er Rückschlüsse daraus auf die Gefahr der Etablierung rechtsextremer politischer Inhalte auf der kommunalen Ebene zur Diskussion stellen und damit auch den lokalen Bezug zu Lüdenscheid und der anstehenden Kommunalwahl herstellen. Die Kampagne "In Stadt, Land und Staat Kein Nazi in den Rat!" lädt alle Interessierten herzlich zum inhaltlichen Austausch ein und würde sich über eine ähnlich hohe Beteiligung, wie bei der Protestaktion freuen.

Carsten Hübner...
...lebt und arbeitet als Journalist in Berlin. Er betreibt das Watchblog www.eurorex.info, das sich mit der extremen Rechten in Europa und ihren Netz-werken befasst. Er hat bei der Bundeszentrale für politische Bildung publiziert und ist Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschis-ten (VVN-BdA)

Am 25. Mai Keine Stimme den Nazis!

Am 25. Mai treten erwartungsgemäß wieder Rechtspopulisten und Neonazis der verschiedensten Ausprägung zu den Kommunal- und Europawahlen an. In Lüdenscheid steht auch wieder die NPD auf den Stimmzetteln. Diesmal gelang es der Neonazi-Partei fast alle Stimmbezirke mit Kandidaten zu bestücken. Das heißt, dass sie diesmal auf noch mehr Stimmen hoffen kann. Gerade deswegen stellt sich unsere 2009 begründete Kampagne in ihrer ganzen Breite dem entgegen. Gerade erst lehnten die Bürgermeisterkandidaten Dieter Dzewas und Björn Weiß die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Wirtschaftsjunioren ab, weil auch NPD-Kandidat Stehphan Haase geladen war. Der richtige Schritt, denn nur wenn die Protagonisten rechtsextremer Gesinnung gesellschaftlich isoliert werden, kann deren menschenverachtende Haltung aus der mitte der Gesellschaft verdrängt und ferngehalten werden.

Diejenigen, die ihre Stimme der NPD geben, sind in den seltensten Fällen für sachliche Argumente zugänglich. Deswegen gibt es, was die Wahlen ansich angeht, nur ein Mittel, die NPD aus den Gremien und Parlamenten herauszuhalten: Wählen gehen und damit für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung sorgen! Da inzwischen die 3-Prozent-Hürde gekippt wurde, gilt dies nun insbesondere auch für die Europwahlen. Hierbei ist festzustellen, dass Deutschland hinsichtlich des massien Aufschwungs rechtspopulistischer Parteien in Europa keine Ausnahme bildet. Denn auch wenn die AfD sich in den letzten Monaten systematisch selbst zerlegt, ist doch immernoch ihr Einzug ins Europaparlament mangels Sperrklausel mehr als wahrscheinlich.


8. Mai 1945 - 8. Mai 2009
Start der Kampagne
In Stadt, Land und Staat kein Nazi in den Rat!

Am 8, Mai 1945, vor 64 Jahren, wurden Deutschland und Europa von Krieg und Faschismus befreit. Das nationalsozialistische Regime war verschwunden. Nicht aber verschwunden war der Geist, das Gedankengut und der unbedingte Wille, diesem wieder Geltung zu verschaffen. Und er besteht fort bis zum heutigen Tage. Aktuelle Verfassungsschutzberichte attestieren einen Zuwachs und vor allem die zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft neofaschistischer Gruppen.

Im sogenannten Superwahljahr streben Neonazis bei allen anstehenden Entscheidungen nach Mandaten. Einerseits nutzen sie die parlamentarische Plattform zur Verbreitung und Etablierung ihrer menschenverachtenden Gesinnung, andererseits nutzen sie dadurch Steuergelder, um ihre Propaganda zu finanzieren. Bereits jede Stimme bringt Steuergelder in ihre Kassen.

Wir nehmen den 8. Mai, den Tag der Befreiung, zum Anlass für den offiziellen Start einer Kampagne gegen den Einzug neonazistischer und rassistischer Parteien in unsere Parlamente und Vertretungen. Mit der Forderung "In Stadt, Land und Staat kein Nazi in den Rat!" streben wir die Bildung eines breiten Unterstützerkreises an. Sichtbares Zeichen der gemeinsamen Haltung gegen neofaschistische, rechtsextremistische Gesinnung und Organisationen soll das Banner mit der gleichlautenden Forderung sein. Wir wünschen uns, dass dieses Zeichen während der anstehenden Wahlkämpfe das Stadtbild prägt, die unterstützenden Parteien und Organisationen es - versehen mit ihren eigenen oder vielen weiteren Logos - bei Aktivitäten, Veranstaltungen und Infoständen nutzen. Als besonderen Ausdruck der gemeinsam getragenen Forderung könnte das Banner dienen, auf dem hinter den Logos oder Symbolen der Unterstützer die abgebildeten Neonazis verschwinden.

Bereits Ende Januar setzten weit über 100 Bürgerinnen und Bürger verschiedenster Organisationen und Parteien ein deutliches Zeichen beim sogenannten Neujahrsempfang der NPD im Kreishaus. An diesen großen Erfolg werden wir mit der Kampagne "In Stadt und Land und Staat kein Nazi in den Rat!" anknüpfen.